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Presseberichte - Cigarbox-Guitars

Gitarren mal anders - Die Cigarbox Guitar

Bericht von ProntoPro

Begriffe wie Akustik-Gitarre, Konzert-Gitarre, E-Gitarre, Bass-Gitarre sind wohl allgemein geläufig, aber Cigarbox hat wohl nicht schon jeder einmal gehört. Dabei ist diese besondere Bauweise sehr alt. Die Geschichte dieses  primitiven, häufig im Eigenbau erstellten Saiteninstrumentes, das eine Holzkiste bzw eine Zigarrenbox als Resonanzkörper verwendet, geht bis ins 18. Jahrhundert zurück.

Eine grosse Bedeutung bekam die Cigarbox in den 1930 Jahren während der grosse Wirtschaftskrise in den USA.  In dieser Zeit überstieg ein richtiges Musikinstrument die finanziellen Möglichkeiten. Viele der Arbeiter auf den Baumwollfeldern hatten nichts. Also bauten sie aus einer leeren Zigarrenkiste ihr eigenes Musikinstrument. Dies diente vor allem als Zeitvertreib und so ist auch der Blues entstanden.

Zu den bekanntesten Spielern einer Cigar Box Gitarre gehört wohl Bo Diddley. Aber auch Künstler der Rock und Pop-Szene haben diese urigen Kisten für sich entdeckt. Heute, in der Zeit der High-End Instrumente , wollen viele Blues-Fans den rauen und ursprünglichen Sound wiederbeleben und bescheren der Cigarbox Guitar ein Revival. Die heutigen Versionen sind oft gut ausgerüstet und bühnentauglich und können sich in manchen Fällen durchaus mit anderen Gitarren messen.

Wir haben mit darüber mit dem Gitarrenbauer René Kubli aus Kradolf im Kanton Thurgau gesprochen. Der verheiratet Vater eine 18-jährigen Tochter und eines 13-jährigen Sohnes ist gelernter Elektromonteur und war lange bei  einem grossen Konzern tätig, zuerst auf Montage von Mittelspannungsanlagen, anschliessend als Projektleiter hat in der ganzen Schweiz Transformatoren-Stationen und Mittelspannungsanlagen projektiert.

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Stimmung, Sonnenschein und Schmöckern

wyfelder fritig

Weinfelden Nach der Sommerpause startet der Wyfelder Fritig erfolgreich in die zweite Saisonhälfte. Der Koffermarkt erfreut sich grosser Beliebtheit, und auch die Line-Dance-Gruppe beim Gemeindehaus erhält viel Applaus.

Out of the box

out of the boxText: Sarah Kohler Foto: z. V. g.Sie hat eine regelrechte Fangemeinde, die sie rund um den Globus zelebriert: die Cigar-Box-Gitarre (kurz CBG). Das primitive, oft im Eigenbau hergestellte Saiteninstrument nutzt eine leere Zigarrenkiste als Resonanzkörper – und gehört musikalisch durchaus ernstgenommen. Immerhin spielt es im Blues seit Jahrzehnten eine Rolle, und so mancher bedeutende Künstler (nicht zuletzt Jimi Hendrix und Louis Armstrong) gingen mit ihm ihre ersten musikalischen Schritte.

Auch René Kubli war auf Anhieb von Idee und Machart begeistert. Seit er eine TV-Sendung zum Thema gesehen hat, verbaut der gelernte Elektromontuer Zigarrenkisten zu Gitarren. Die Einfachheit wars, die ihn sofort faszinierte: René Kubli baut seine Cigarbox-Gitarren aus der unbändigen Leidenschaft am simpel Selbergemachten.  «Wie man mit wenigen Mitteln ein primitives Instrument bauen kann», sagt er. «Und damit die Leute begeistert.»

Das liebt Kubli: das Strahlen auf den Gesichtern seiner Kunden. Er geht gern auf spezifische Wünsche ein, nimmt oft auch eine bestimmte Zigarrenkiste als Basis vom Kunden entgegen. Grundsätzlich gilt: Die CBG ist eigentlich ein akustisches Instrument, dem die Kiste als Resonanzkörper dient, weshalb die Grösse der Kiste über den Ton bestimmt. Kubli verbaut aber praktisch in jedes Stück einen günstigen Piezo-Tonabnehmer, bei dem der Ton über Schallwellen übertragen wird, oder einen elektromagnetischen Pickup, der die Saitenschwingungen in elektrische Signale umwandelt. Aus kleineren Kistchen zimmert er Stompboxes mit eingebautem Tonabnehmer, mit denen sich ein Musiker selbst begleiten und den Takt mit dem Fuss schlagen kann. Etwas grössere Boxen ergeben vielleicht eine Ukulele. Wirklich ideal aber sind die grossen Kisten, sagt Kubli. «Da gibts dann kaum Grenzen.» Als Sattel dienen ihm alte Schlüssel oder Schrauben, ein Ablaufsieb wird zur Abdeckung des Soundlochs. Kubli steuert neben seinem handwerklichen Know-how eigens angefertigte Gitarrenhälse bei, die etwas schmaler sind als gewöhnlich. Die Kopfplatte könne dann wieder ausgewählt werden.

Wer bei ihm eine Zigarrenbox-Gitarre bestellt, darf mitreden. Eine bundierte Variante gibt’s ab rund 350 Franken. Extrawünsche, etwa bezüglich Tonabnehmer, kosten selbstredend zusätzlich.

Normalerweise verfügen Cigarbox Guitars über drei oder vier Seiten, meist in einem Open-G-Tuning gestimmt, wobei man hier durchaus machen kann, was einem grad so gefällt. «Einem routinierten Gitarristen werden ein paar Saiten fehlen», räumt Kubli ein.

Mit ein wenig handwerklichem Geschick, sagt Kubli, könne sich jeder seine eigene Gitarre bauen. Auf seiner Internetseite können Bastelfreudige denn auch die nötigen Kleinteile erstehen, was sie dafür brauchen. Anleitung inklusive. Kubli – selbst kein Zigarrenraucher – experimentiert auch mit anderen Gegeständen: mit einer Gartenschaufel, zum Beispiel, oder einer Getriebeabdeckung einer Harley. Ja, auch daraus lässt sich eine Gitarre zimmern.

Cigarbox Guitars
Thurstrasse 5, 9214 Kradolf
078 733 55 51
www.cigarbox-guitars.ch

WETTINGEN: «Guitars and more» im Tägerhard

Ein vielsaitiges Vergnügen

Altbewährt oder komplett ausgeflippt – am Festival «Guitars and more» im Tägerhard gab es einiges zu sehen. Neben gängigen akustischen und elektrischen Varianten des Sechssaiters waren auch exotische Exemplare ausgestellt, wie beispielsweise Gitarren aus einer Zigarrenbox gefertigt oder eine alte Ölkanne, die zur Gitarre umfunktioniert wurde. An einem Stand von «Toaster Cables» produziert Eigentümer Phil Wuest vor Ort Gitarrenkabel, die durch ihre farbenfrohe Kabelummantelung auffallen. «Wir arbeiten mit einer Firma zusammen, die Schnürsenkel für die Schweizer Eishockeynationalmannschaft produziert», verrät der Fachmann. Neben «Tonic Strings», dem Gitarrenduo aus Baden, sorgten die beiden Service-Stationen für ein Highlight der Ausstellung. Beim «Guitar Doc» konnte man sich eine Erstdiagnose geben lassen für seine defekte Gitarre. Kleinere Fehler konnten gleich vor Ort gratis behoben werden. Urs Haensler aus Turgi war nicht wie sonst üblich als Zahnarzt, sondern als eben einer dieser «Guitar Docs» im Einsatz. Der Mitorganisator des Events freute sich über den grossen Anklang beim Publikum. Rund 800 Gitarren-Fans waren an der Premiere des Gitarrenfestivals «Guitars and more» im Wettinger Tägerhard anzutreffen.

TEXT UND BILDER: ADRIAN VONLANTHEN
Weitere Bilder auf
www.effingermedien.ch

 

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