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Mensurrechner

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Original Flatpup Pickup super flacher Tonabnehmer für die Cigar Box Guitar

Der Orignal Flatpup von Elmar Zielhofer ist ein extrem flacher Gitarren Pickup der aussen auf eine Box montiert werden kann. Es sind keine Ausschnitte in der Box noch im Hals notwendig. Keine Schwächung des Halses im Bereich des Pickups. Der Flatpup eignet sich somit sehr gut für Cigar Box Gitarren. Einfach auf die Cigarbox raufschrauben.  Also einige Vorteile für den superflachen Pickup. Der Flatpup ist in einigen Varianten erhältlich. Für eine 3 -String CBG wird der Flatpup FP3 "classic" aluminum verwendet. Für eine 4 String Cigar Box Guitar kommt der Flatpup FP4 "classic" aluminum zum Einsatz. Beide Pickup sind wie ein Humbucker aufgebaut. 2 Spulen in gegenseitiger Ausrichtung. Somit ist er nicht so anfällig auf Störungen "brummen" wie ein Singlecoil.  Der FP3 kann bis zu einem Saitenabstand von 27mm verwendet werden. Der FP4 kann bis zu einem maximalen Saitenabstand von 35mm.

Unterdessen gibt es bereits ein paar Kopien auf dem Markt. vom Thinner , MIni Box Bucker, Wickedbucker bis zur billigen Kopie aus China.

Bei Cigarbox-Guitar ist der Original Flatpup Humbucker von Elmar Zielhofer aus Wien im Sortiment

elektromagnetische Pickup

Single Coil

ist ein elektromagnetischer Tonabnehmer mit einer Spule. 

  • reagiert Dynamisch
  • anfällig auf Störsignale (brummen)

Humbucker

Ein Humbucker besteht aus zwei Single-Coil-Pickups, die gegenläufig gewickelt sind und umgekehrt ausgerichtete Magnetfelder haben. Die zweite Spule wird auch Brummkompensationsspule (engl. humbucking coil) genannt. Die Saitenschwingung erzeugt nun durch die entgegengesetzten Magnetfelder phasenverdrehte Signale in den Spulen, was aber durch die gegenläufige Wicklung wieder ausgeglichen wird – so addieren sich die Signale beider Spulen. Nebengeräusche (z.B. aus dem Stromnetz eingestreute Brummtöne) wirken dagegen gleichphasig auf beide Spulen ein und werden darum durch die gegenläufigen Wicklungen ausgelöscht. So wird praktisch nur das Nutzsignal an den Verstärker übertragen.

mögliche Schaltungen der Spulen

Serie-Schaltung

Wie es der Name sagt werden bei dieser Schaltung beide Single-Coil in Serie geschaltet. Der Ende des ersten Singlecoil wird mit dem Anfang der zweiten Spule verbunden und isoliert. Dies ist so eine Art Normalverdrahtung

Paralell-Schaltung

Von beiden Spulen wird der Eingang an Plus angeschlossen und die beiden Enden an Masse gelegt. Somit wird ein splittingähnlicher Sound erreicht. Der Humbuckereffekt bleibt jedoch bestehen.

Splitting

Mit dem Splitting wird eine Spule abgetrennt somit ist das Pickup wieder ein Single-Coil und der Humbuckereffekt ist hinfällig. Das Pickup ist wieder anfälliger auf Störeinflüsse. Der Sound klingt klarer

Farbcodierung der Anschlusslitzen

 Humbucker coil1Humbucker coil2
HerstellerStartEndmag. PolaritätStartEndmag. Polarität
Anderson Black White Süd Red Green Nord
Bare Knuckle Black White Nord Red Green Süd
Peavey Black White Nord Red Green Süd
Jackson Black Red Süd Green White Nord
Aria Black Red Süd Brown Orange Nord
Gibson Black Green Süd Red White Nord
TV Jones Black Green Süd White Red Nord
DiMarzio Green White Süd Red Black Nord
Bartolini Green White Süd Black Red Nord
Seymour Duncan Green Red Süd Black White Nord
Lawrence Green Black Nord White Red Süd
Schaller White Green Süd Brown Yellow Nord
Bill Lawrence Black Green Nord Red White Süd
Lindy Fralin White Green Süd Red Black Nord
Fender Red Black Süd Green White Nord
Shadow Yellow Brown Nord White Green Süd
Ibanez Blue White Süd Red Black Nord
Ibanez Blue Yellow Süd Red Black Nord
Kent Armstrong Pink Black Süd Green White Nord

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Stegplatzierung und Oktavenkompensation

Der schmale Tun-o-matic-Steg hat im Vergleich mit Hardtail- oder Tremolo-Stegen einen kleineren Einstellraum und muss deswegen üblicherweise, statt rechtwinklig 90°, schräg im 92,7°-Winkel platziert sein (2,7°). Um ganz sicher bei der Festlegung der genauen Lagen der Stegpfosten zu gehen, müsste man für die geplante Saitenstärke erst den Gitarrenkorpus mit dem fertigen Hals zusammenschrauben, einen provisorischen Trapez-Saitenhalter (wie bei Jazz-Gitarren) am Gurtpinloch befestigen, e1- und E6-Saiten aufziehen, den vorhandenen TOM-Steg (alle Saitenreiter nach vorne mit 1 mm Reserve einstellen) provisorisch darunter schieben, Saitenlage mit geeigneter Holzunterlage einstellen und die jeweilige Lage für das Übereinstimmen des Flageoletts mit der Oktave (am besten mit einem Stimmgerät) ermitteln. Wenn jetzt die Saitenreiter nach hinten genug Einstellbereich haben, könnten nach Bedarf auch dickere Saiten kompensiert werden. Dann überprüfen Sie noch, ob der Steg exakt mittig auf der Mittellinie liegt und zeichnen Sie durch die Steglöcher die Bohrmitte-Positionen auf dem Korpus ein. Das bedeutet zwar relativ viel Aufwand, es ist aber der sicherste Weg.
Wenn man bedenkt, dass die großen Gitarrenhersteller über Vorliebe ihrer Kunden für dünne oder dicke Saiten natürlich nichts vorher wissen können und trotzdem sie den Steg endgültig festschrauben, machen viele Gitarren-Selbstbauer auch diesen Kompromiss nach und nehmen später eventuelle engere Grenzen für die perfekte Oktavenkompensation in Kauf. Hierzu liegt die Mitte des Bohrloches für die untere (e1-saitige) TOM-Buchse 3,5 mm weiter links von der senkrechten Mensurlinie und für die obere (E6-saitige) TOM-Buchse 7,0 mm weiter links.
 
tunomatic 

Ein Platzierungs-Vorschlag (Bohrungs-Mitten) oben, empfehlt für die untere (e1-saitige) TOM-Buchse 3,5 mm weiter links von der senkrechten Mensurlinie und für die obere (E6-saitige) TOM-Buchse 7,0 mm weiter links Dies ist für den  0.09 Saitensatz geeignet. Man kann aber keine absolut richtige Empfehlung geben, weil viele Faktoren im Spiel sind (Saitenmaterial-Dichte, Saitenspannung, Saitenlage, Höhe der Bundstäbchen etc.).
Den Saitenhalter (Stop-Taipiece) zu platzieren, ist eine viel einfachere Angelegenheit. Je tiefer eingestellt und je näher zum Steg, desto mehr "Knick" bekommen die Saiten auf den Stegreitern. Dies sollte sich positiv auf die Tonentfaltung auswirken. Durch seine Höheeinstellung kann der Knick noch angepasst werden.

LP Bridge

lpbridge
 

Hardtail-Bridge

Bei dem flachen Hardtail-Steg stellt man den Reiter der e1 - Saite relativ weit nach vorne. Von der Mensurlinie bis zum Saitenauflagepunkt sollten ca. 1,6 mm Abstand sein.

hardtail brifge

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