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Aktionsprodukte

ssl

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elektromagnetische Pickup

Single Coil

ist ein elektromagnetischer Tonabnehmer mit einer Spule. 

  • reagiert Dynamisch
  • anfällig auf Störsignale (brummen)

Humbucker

Ein Humbucker besteht aus zwei Single-Coil-Pickups, die gegenläufig gewickelt sind und umgekehrt ausgerichtete Magnetfelder haben. Die zweite Spule wird auch Brummkompensationsspule (engl. humbucking coil) genannt. Die Saitenschwingung erzeugt nun durch die entgegengesetzten Magnetfelder phasenverdrehte Signale in den Spulen, was aber durch die gegenläufige Wicklung wieder ausgeglichen wird – so addieren sich die Signale beider Spulen. Nebengeräusche (z.B. aus dem Stromnetz eingestreute Brummtöne) wirken dagegen gleichphasig auf beide Spulen ein und werden darum durch die gegenläufigen Wicklungen ausgelöscht. So wird praktisch nur das Nutzsignal an den Verstärker übertragen.

mögliche Schaltungen der Spulen

Serie-Schaltung

Wie es der Name sagt werden bei dieser Schaltung beide Single-Coil in Serie geschaltet. Der Ende des ersten Singlecoil wird mit dem Anfang der zweiten Spule verbunden und isoliert. Dies ist so eine Art Normalverdrahtung

Paralell-Schaltung

Von beiden Spulen wird der Eingang an Plus angeschlossen und die beiden Enden an Masse gelegt. Somit wird ein splittingähnlicher Sound erreicht. Der Humbuckereffekt bleibt jedoch bestehen.

Splitting

Mit dem Splitting wird eine Spule abgetrennt somit ist das Pickup wieder ein Single-Coil und der Humbuckereffekt ist hinfällig. Das Pickup ist wieder anfälliger auf Störeinflüsse. Der Sound klingt klarer

Farbcodierung der Anschlusslitzen

 Humbucker coil1Humbucker coil2
HerstellerStartEndmag. PolaritätStartEndmag. Polarität
Anderson Süd Nord
Bare Knuckle Nord Süd
Peavey Nord Süd
Jackson Süd Nord
Aria Süd Nord
Gibson Süd Nord
TV Jones Süd Nord
DiMarzio Süd Nord
Bartolini Süd Nord
Seymour Duncan Süd Nord
Lawrence Nord Süd
Schaller Süd Nord
Bill Lawrence Nord Süd
Lindy Fralin Süd Nord
Fender Süd Nord
Shadow Nord Süd
Ibanez Süd Nord
Ibanez Süd Nord
Kent Armstrong Süd Nord

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Stegplatzierung und Oktavenkompensation

Der schmale Tun-o-matic-Steg hat im Vergleich mit Hardtail- oder Tremolo-Stegen einen kleineren Einstellraum und muss deswegen üblicherweise, statt rechtwinklig 90°, schräg im 92,7°-Winkel platziert sein (2,7°). Um ganz sicher bei der Festlegung der genauen Lagen der Stegpfosten zu gehen, müsste man für die geplante Saitenstärke erst den Gitarrenkorpus mit dem fertigen Hals zusammenschrauben, einen provisorischen Trapez-Saitenhalter (wie bei Jazz-Gitarren) am Gurtpinloch befestigen, e1- und E6-Saiten aufziehen, den vorhandenen TOM-Steg (alle Saitenreiter nach vorne mit 1 mm Reserve einstellen) provisorisch darunter schieben, Saitenlage mit geeigneter Holzunterlage einstellen und die jeweilige Lage für das Übereinstimmen des Flageoletts mit der Oktave (am besten mit einem Stimmgerät) ermitteln. Wenn jetzt die Saitenreiter nach hinten genug Einstellbereich haben, könnten nach Bedarf auch dickere Saiten kompensiert werden. Dann überprüfen Sie noch, ob der Steg exakt mittig auf der Mittellinie liegt und zeichnen Sie durch die Steglöcher die Bohrmitte-Positionen auf dem Korpus ein. Das bedeutet zwar relativ viel Aufwand, es ist aber der sicherste Weg.
Wenn man bedenkt, dass die großen Gitarrenhersteller über Vorliebe ihrer Kunden für dünne oder dicke Saiten natürlich nichts vorher wissen können und trotzdem sie den Steg endgültig festschrauben, machen viele Gitarren-Selbstbauer auch diesen Kompromiss nach und nehmen später eventuelle engere Grenzen für die perfekte Oktavenkompensation in Kauf. Hierzu liegt die Mitte des Bohrloches für die untere (e1-saitige) TOM-Buchse 3,5 mm weiter links von der senkrechten Mensurlinie und für die obere (E6-saitige) TOM-Buchse 7,0 mm weiter links.
 
tunomatic 

Ein Platzierungs-Vorschlag (Bohrungs-Mitten) oben, empfehlt für die untere (e1-saitige) TOM-Buchse 3,5 mm weiter links von der senkrechten Mensurlinie und für die obere (E6-saitige) TOM-Buchse 7,0 mm weiter links Dies ist für den  0.09 Saitensatz geeignet. Man kann aber keine absolut richtige Empfehlung geben, weil viele Faktoren im Spiel sind (Saitenmaterial-Dichte, Saitenspannung, Saitenlage, Höhe der Bundstäbchen etc.).
Den Saitenhalter (Stop-Taipiece) zu platzieren, ist eine viel einfachere Angelegenheit. Je tiefer eingestellt und je näher zum Steg, desto mehr "Knick" bekommen die Saiten auf den Stegreitern. Dies sollte sich positiv auf die Tonentfaltung auswirken. Durch seine Höheeinstellung kann der Knick noch angepasst werden.

LP Bridge

lpbridge
 

Hardtail-Bridge

Bei dem flachen Hardtail-Steg stellt man den Reiter der e1 - Saite relativ weit nach vorne. Von der Mensurlinie bis zum Saitenauflagepunkt sollten ca. 1,6 mm Abstand sein.

hardtail brifge

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Piezo vs. elektromagnetische Pickup

Elektromagnetische Tonabnehmer

Humbucker oder Single Coils

Mittels eines elektromagnetischen Tonabnehmers (engl. Pickup) wird die Saitenschwingung bei einer E-Gitarre, in elektrische Signale (Wechselspannung) umgewandelt. Er besteht im einfachsten Fall aus einem Dauermagneten, um den eine Spule gewickelt ist. Die Schwingen der Saiten im Magnetfeld ändert dessen Feldstärke. Somit wird in der Spule durch elektromagnetische Induktion eine Wechselspannung mit der Frequenz der Schwingung der Saite erzeugt. Diese Spannung beträgt ca 0,1 V, was jedoch auch von der Dicke der Saite und ihrer Schwingungsrichtung abhängt: Je dicker eine Saite ist, desto höher ist auch die durch sie induzierte Spannung. Schwingungen in Richtung des Magnetpols führen zu höherer Spannungsinduktion als Schwingungen seitlich zum Pol. Die auf diese Weise erzeugte Spannung wird dann (eventuell durch Effektgeräte bearbeitet) einem Audio-Verstärker zugeführt. Um die Empfindlichkeit des Tonabnehmers für Schallwellen (Mikrofonie) und damit die Rückkopplungsneigung herabzusetzen, werden die Spulen häufig in Paraffin mit 20%iger Bienenwachszugabe fixiert.

Bei Tonabnehmern für elektrische Gitarren und Bässe werden die Bauformen Single Coil (Einzelspule) und Humbucker (Doppelspule) unterschieden, die sich durch zwei sehr verschiedene Klangcharakteristiken auszeichnen. Singlecoil-Tonabnehmer haben häufig (aber nicht immer) den klareren, obertonreicheren Klang, während Humbucker eher weich und mittenbetont klingen. Darüber hinaus bieten Humbucker durch die spezielle Verschaltung ihrer beiden Spulen einen besseren Schutz vor Störgeräuschen, die durch die elektromagnetische Strahlung von Netzgeräten u. a. erzeugt werden. Von Bedeutung für den Klang ist weiterhin die Position des Tonabnehmers. In der Nähe des Steges entsteht ein harter, höhenreicher Klang, während ein Tonabnehmer nahe dem Gitarrenhals einen weicheren, tiefenlastigeren Ton liefert. E-Gitarren und -Bässe sind meist mit zwei oder drei separaten Tonabnehmern bestückt, die zum gewünschten Klangbild kombiniert werden können.

Gitarren-Tonabnehmer werden unterschieden zwischen

    passiven, die das unbearbeitete Tonsignal zur Weiterverarbeitung zur Verfügung stellen, und
    aktiven Tonabnehmern: bei diesen ist ein elektronischer Vorverstärker im Instrument integriert, der meist aus einer kleinen Batterie gespeist wird. Er besitzt oft auch Klang- und Lautstärkeregler.

Piezoelektrische Tonabnehmer

Piezoelektrische Tonabnehmer bestehen aus piezoelektrischer Keramik: Mechanischer Druck oder Körperschall des Klangkörpers lässt eine elektrische Spannung entstehen.

Da hier kein magnetischer Effekt zugrunde liegt, funktionieren Piezo-Tonabnehmer bei Saiteninstrumenten mit allen Saitenarten, auch mit Nylon- oder Darmsaiten.

Piezo-Tonabnehmer eignen sich für den Einsatz an all jenen akustischen Instrumenten, bei denen der Körper mitschwingt. Sie werden an akustischen Gitarren (Westerngitarren, Konzertgitarren), Kontrabässen und anderen Zupfinstrumenten, wie beispielsweise Mandolinen, eingesetzt. Auch Violinen und E-Geigen verwenden überwiegend diese Abnehmer. Bei sonderangefertigten Gitarren werden Piezowandler eingesetzt, um anstelle des magnetischen Abnehmers einen der Akustik-Gitarre ähnlichen Klang abzunehmen. Sie sind nützlich für Musikstücke, in denen sich „akustische“ und andere Passagen abwechseln – der Musiker braucht dann nicht die Gitarre zu wechseln, sondern nur einen Schalter umzulegen.

Meist wird der Tonabnehmer in den Steg eingebaut oder zwischen Steg und Korpus geklemmt. Er empfängt dann direkt die Druckunterschiede. Wird er auf den Korpus des Instrumentes geklebt, funktioniert er wie ein Körperschallmikrofon: Die Schwingung der Saite, die sich über den Steg auf die Decke überträgt, wird vom Tonabnehmer durch dessen Trägheit in eine Druckschwankung und eine Wechselspannung gewandelt. Wichtig ist nicht nur eine Position, von der möglichst viel Schnelle der Schwingung auf den Abnehmer übertragen wird (möglichst hohe elektrische Spannung), sondern auch der gewünschte Klangcharakter, der an verschiedenen Stellen sehr unterschiedlich ist.

Da Piezo-Tonabnehmer eine hohe Ausgangsimpedanz haben, gehört zu dem System fast immer auch ein batteriebetriebener Vorverstärker, der ins Instrument eingebaut wird und meistens einen Lautstärkeregler sowie eine einfache Klangregelung besitzt.

Nachteilig ist, dass sie jeden vom Korpus aufgenommenen Körperschall (Klopfen/Kratzen, Hintergrundgeräusche) in Signale umsetzen und daher auch störende Rückkopplung (Feedback) auftreten kann, wenn dieser Schallsignale der Lautsprecher empfängt.

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